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NewsStiftungspreis 2012: Nominierungen
Drei große Persönlichkeiten stehen auf der Nominierungsliste: die Tennis-Legende und erfolgreiche Unternehmerin Steffi Graf, der für seine Straßenkinder-Projekte in Osteuropa bekannte Pater Georg Sporschill und Bischof Erwin Kräutler, der sich in der größten Diözese Brasiliens unermüdlich für Notleidende und Hilfsbedürftige einsetzt. Alle drei gingen und gehen einen außergewöhnlichen Weg mit besonderen Leistungen und Errungenschaften im Sinne von „my way“. Sie sind Vorbild und Hoffnungsträger für viele Menschen. Gerade in einer Zeit, die von wirtschaftlichen und sozialen Heraus-forderungen sowie Umweltkatastrophen geprägt ist, braucht es starke Persönlichkeiten als Vorbilder. Ende März wird das Gremium der my way-Stiftung unter Vorstand Ernst Fischer und die Präsidiumsmitglieder Rudolf Schwarzböck und Hans-Dieter Klein die oder den Preisträger/in 2012 wählen. Steffi Graf ist 1969 in Mannheim geboren. Mit ihren Welterfolgen ist sie nach wie vor die unbestrittene Königin des Tennis: 377 (!) Wochen war sie die Nummer 1 in der „Women´s Tennis Association“. Trotz ihres Erfolges hat sie nie den Boden unter den Füßen verloren. Verheiratet ist sie seit 2001 mit dem ehemaligen Tennis-Profi Andre Agassi. Mit ihren beiden Kindern lebt die Familie in Las Vegas. Steffi Graft denkt aber auch an Menschen „auf der anderen Seite“, an Kinder, denen es nicht so gut geht. Ihre Stiftung „Children for Tomorrow“ engagiert sich für Kinder, die unter Kriegs- und anderen Katastrophen-Traumen leben und dringend Betreuung und Behandlungen benötigen. Hunderte von Kindern haben durch ihre Stiftung neue Lebenschancen und Möglichkeiten erhalten. Georg Sporschill, 1946 in Feldkirch, Vorarlberg, geboren, ist Jesuit und Sozialseelsorger. Seit über 20 Jahren baut er in Osteuropa ein Betreuungsnetz für Straßenkinder und verwahrloste Jugendliche auf. Wer jemals das Elend dieser Kinder in den Kanalschächten der Großstädte wie Bukarest gesehen hat, der weiß, unter welch entsetzlichen Bedingungen dieser „Pater der Straßenkinder“ arbeitet. In Rumänien gründete er den Verein „Concordia”, in Ploiesti bei Bukarest schenkte er über hundert Kindern auf der „Farm für Kinder“ ein richtiges Zuhause. „Liebe statt Drogen“ lautet Pater Sporschills Devise und baut mit den Spenden aus aller Welt eine „Stadt der Kinder“ auf. Erwin Kraeutler, 1939 in Koblach, Vorarlberg, geboren, ist Missionar und seit über 30 (!) Jahren Bischof von Xingu, der flächenmäßig größten und gefährlichsten Diözese Brasiliens. Seine, im wahrsten Sinne des Wortes, unendlich große Nächstenliebe zu den Eingeborenen und sein Respekt vor der Natur führten ihn auch ins Gefängnis. Bei einem Mordanschlag im Jahre 1987 wurde er schwerst verletzt. Dennoch gab er den Kampf gegen Ungerechtigkeit, Willkür und Unterdrückung niemals auf. Auch als l995 sein Ordensbruder Hubert und 2005 seine Ordensschwester Dorothy grausam umgebracht wurden, setzte der „Bischof der Armen“ seinen Lebensweg konsequent fort. Er ist für Tausende von Armen und Kranken die letzte Anlaufstelle und Hoffnung. Die Wahl wird angesichts der herausragenden Persönlichkeiten und ihrer außergewöhnlichen Leistungen nicht einfach. Wenn Sie uns auch Ihre Meinung mitteilen möchten, dann schreiben Sie uns bitte bis 18.03.2012 an myway@myway.org |
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